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 das geht uns alle an - Nachrichten vom Fanprojekt!!! (2007)
Silke Offline



Beiträge: 110

20.09.2006 20:08
Rassismus in der Fanszene Mönchengladbach? NEIN DANKE! Thread geschlossen

Hallo, ich möchte Euch an dieser Stelle eine mail des Fanprojektes nicht vorenthalten! Und ich stelle sie absichtlich hier ein, da ich finde, dass diese mail nicht nur uns betrifft. Ich bin froh, dass wir Mädchen uns solchen Gesängen nicht anschließen. Aber dennoch hier für ALLE die mail:

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News der Fanbetreuung

Fanprojekt Mönchengladbach e.V. URL : http://www.fanprojekt.de
Herausgeber: Fanprojekt Mönchengladbach e.V. - info@fanprojekt.de

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Rassismus in der Fanszene Mönchengladbach? Ein ganz klares NEIN DANKE!

Der verbale Vorfall in Aachen stellt die Fanszene von Borussia Mönchengladbach in ein Licht, in das sie nicht hineingehört!

Offen politisch motivierter Rassismus und Fremdenfeindlichkeit findet grundsätzlich in unserer Fanszene nicht statt. Die letzten verbalen Entgleisungen mit sog. "Urwaldgeräuschen" in der Nordkurve gab es in der 2. Liga beim Spiel gegen Waldhof Mannheim. Lange ist es her und deshalb ist, von der Fanszene lautstark geäußerter Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aus dem fußballalltäglichen Geschehen bei uns in Mönchengladbach verschwunden.

Dennoch sind wir mit unserer Fanszene mit in die Negativschlagzeilen geraten. Gestern die verbalen rassistischen Übergriffe in Rostock gegen Asamoah, heute die dumpfen „Asylantenrufe“ in Aachen. Es passt ins Bild, diese Welle ergreift nun die Bundesliga und wird in den nächsten Wochen ständiger Begleiter der Fußballberichterstattung werden.

Damit es richtig rüber kommt: Diskriminierung und Rassismus hat im Stadion nichts zu suchen. Diese Ideale leben wir mit unserem Fanprojekt seit Beginn an vor und spiegeln die positive Orientierung der Gladbacher Fanszene wieder.

Daher ist es nun der falsche Weg, jede verfehlte Verbalattacke aus der Kurve dazu zu nutzen, eine ganze Fanszene zu verurteilen.

In meinen Augen waren die „Asylanten“-Rufe der Aachener die in den 80er Jahren typischen Globalbeschimpfungen der gegnerischen Fankurve. Wir waren ja während der 90 Minuten am letzten Samstag zwischenzeitlich auch öfter mal die „asozialen Gladbacher, die unter Brücken schlafen oder in der Bahnhofsmission“. Ein veralteter Gassenhauer, der andeutet, wie lange die Kaiserstadt nicht mehr erstklassig war.

Gepaart mit der emotionalen Vorbelastung des Derbys durch das Pokalspiel 2004 und der Ironie des Handelfmeters zu Beginn des Spieles haben sich einige unserer Fans provozieren lassen und sind ebenfalls verbal in die Drittklassigkeit abgestiegen.

Wir verurteilen diese Gesänge aus den eigenen Reihen, auch wenn sie erklärbar scheinen und können die Fans sehr gut verstehen, die per Mail oder per Telefon das Fehlverhalten der eigenen Leute anprangern und sich schämen dazu zu gehören!

Wir sind jedoch in der glücklichen Lage im Rahmen unserer Selbstregulierung diese Geschehnisse aufzuarbeiten und gezielt mit den Fans zu reden, um zukünftig solche Entgleisungen auszuschließen.

Wir wissen, dass durch die Antirassismuskampagne der FIFA, der DFB, die DFL und damit die Vereine in einen speziellen Fokus gerückt sind und die Schiedsrichter nicht in der Lage sein werden, Fangesänge zu differenzieren. Dieser Tatsache werden wir uns nun stellen.

Thomas Ludwig, 1. Vorsitzender FPMG

Fanprojekt MG e.V.
Gladbacher Str. 511
41179 MG

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